George

Januar 21, 2012

George ist 92 und ziemlich stur. George ist mein Nachbar. George lebt alleine. Letztes Jahr haben seine beiden Söhne zusammenglegt und ihm einen Treppenlift gekauft, damit er ein kleines bisschen mobiler ist, denn er wohnt im ersten Stock. Er benutzt den Lift zwar nur, um seine Post zu holen, aber “das habe ich den beiden ja nicht auf die Nase binden müssen”, erzählte er mir noch vor Kurzem mit einem Zwinkern.

Georges Frau ist vor 5 Jahren gestorben. Mein anderer Nachbar, Gary, meinte, “die hat ihn ganz gut im Griff gehabt, aber jetzt verwahrlost er schon langsam ein bisschen”. George telefoniert jeden Tag mit Elaine, die in San Francisco lebt und auch so etwa in seinem Alter ist. Die beiden habe eine Telefonbeziehung und passen auf einander auf, rufen sich jeden Tag an und wünschen einander eine gute Nacht. Manchmal vergisst George, Elaine anzurufen und dann bekomme ich einen aufgeregten Anruf von ihr. Ich gehe dann rüber zu ihm, klopfe und klingele so lange, bis er die Türe öffnet. Meistens schaut er mich verschlafen an und kann die ganze Aufregung gar nicht verstehen. George schläft viel.

Heute war es anders. Schon bei Elaines Anruf bekam ich ein komisches Gefühl. Als ich dann vor seiner Tür stand, lag dort sein “Essen auf Rädern” im Regen. Er bekommt die Lieferung nur Montag-Donnerstag. Das Essen war also von gestern. Auf mein Klingeln hin machte niemand auf. Die Wohnung war dunkel, nichts regte sich. Nachdem ich bei ein paar Nachbarn geklingelt hatte und sich herausstellte, dass ausgerechnet die Nachbarin, die seinen Schlüssel hat, gerade im Urlaub ist, rief ich die Polizei an.

Kurz darauf standen zwei Polizeiautos vor meiner Türe. Die Officer waren wenig begeistert. Sie kannten George schon. Nach einigem hin- und her waren sie dann aber doch bereit, die Türe einzutreten. Ich habe noch nie gesehen, wie eine Türe eingetreten wird. Gary und ich standen unten auf der Straße, hörten es krachen und bekamen beide ein sehr laues Gefühl im Magen. Wir versuchten es mit ein paar Witzen, um die Stimmung aufzulockern, aber ließen das auch bald wieder bleiben. Mir war irgendwie zum Heulen zumute. Dann kam einer der Officer zu uns und teilte uns mit, dass es George so weit gut gehe. Er sei nur so schwach, dass er nicht mehr aufstehen könne. Die Feuerwehr und der Krankenwagen trafen kurz darauf mit großem Getöse und Getute in unserer kleinen Straße ein.

Wegen des Treppenlifts konnten die Sanitäter George nicht mit der Trage aus der Wohnung bekommen, die Feuerwehr musste mit zupacken. Ich wollte dabei aber nicht mehr zusehen und bin wieder nach hause gegangen.
Gerade wird George vor meinem Fenster in einen Krankenwagen geladen. Ich hoffe, ich sehe ihn wieder…


Thanks, yo!

Dezember 1, 2011

Uaaaaaah… nach einer kurzen Arbeitspause und einem wirklich sehr schönen Thanksgiving sitze ich nun wieder in der South Bay in meinem temporären Büro und habe heute so gar keinen Drive. Mir gegenüber sitzt eine Kollegin aus der französischen Schweiz, die auch nicht viel motivierter zu sein scheint als ich. Na, das kann ja heiter werden. Wir testen nach wie vor beide die Benutzeroberfläche einer Software für ein medizinisches Diagnosegerät. Eigentlich spannend, manchmal aber auch sehr öde.

Am Wetter kann das Motivationsloch eigentlich nicht liegen. Heute Morgen auf dem Herweg war es zwar recht neblig und dadurch lief der Verkehr auch sehr zäh (Kalifornier können bei schlecht(er)em Wetter nicht Auto fahren könnte man meinen), aber nun ist die Sonne raus gekommen und blendet mich schon fast in meinem Nicht-Cubicle. Ha, während die kleinen Lohnsklaven hier alle in ihren Kästchen sitzen, haben die Schweizerin und ich nämlich ein richtig schönes Zweierbüro mit Fenster. Consultant muss man sein!
Überhaupt… Herbst in Northern California: golden, sonnig, warm, herrlich! Eigentlich das perfekte Reisewetter. Die Touristen haben sich verzogen, die Hotels und Mietwagen sind wieder günstiger. Ich kann es Euch nur empfehlen…

Ach ja… Thanksgiving. Ein Fest der ersten Male: ich habe meinen ersten Truthahn zubereitet, dazu Stuffing und Cranberry-Sauce. Alles noch nie ausprobiert, alles gelungen. Unsere Gäste haben jede Menge Leckereien mitgebracht, so dass wir ein richtig festliches Buffet aufbauen konnten…

Thanksgiving 2011

Thanksgiving 2011

Thanksgiving 2011

Wir haben zum allerersten Mal unseren offenen Kamin angeworfen.
Das erste Mal habe ich meinen Geburtstag wissentlich an Thanksgiving gefeiert (es kursieren ja Gerüchte, dass meine Mutter nach meiner Geburt damals von amerikanischen Freunden Turkey-Reste ins Krankenhaus gebracht bekam), das erste Mal habe ich an meinem Geburtstag Bang! gespielt :-) Es gab kein Tischgebet und wir haben auch nicht reihum verkündet, wofür wir dankbar sind – wie man das ja oft in kitschigen Filmen sieht.
Aber Euch kann ich es ja verraten: ich bin dankbar für diese ganze Erfahrung hier, unsere neuen und alten Freunde, unsere Familien und den besten aller Ehemänner, der dieses Jahr zwar vergessen hat, in meine Geburtstagskarte was reinzuschreiben, das aber immerhin unter Androhung fürchterlicher Strafen mittlerweile nachgeholt hat. Heimlich. Und hoffentlich mit einem schlechten Gewissen :-)

Nun steht schon wieder das nächste “Feschtle”bevor und auch da wird es einige erste Male geben. Das erste Mal Weihnachten zu zweit und ohne Familie feiern, den ersten Weihnachtsbaum kaufen (haben wir tatsächlich noch nie getan!), das erste Weihnachtskonzert vom schwulen Männerchor besuchen..


Die dümmsten Bauern…

September 11, 2011

Also gleich vorab: unsere Kartoffeln waren ziemlich mickrig, dafür waren es viele.

Wir haben zwar nicht so einen schönen “Strebergarten” wie unsere Schatzis Petra und Günter in München ;-) , aber auch bei uns auf den Terrassen ist zur Zeit große Ernte angesagt. Die erste Kartoffelernte ging schon vor ein paar Wochen über die Bühne, heute hat sich Maurice dann der Kräuter und Frühlingszwiebel erbarmt, verwelkte Stengel ausgegraben und neues angesät.

Die Bohnen sind leider nichts geworden und unsere einzige, wunderschöne Bananenpepperoni hat uns eins der hier kreuchenden und fleuchenden Mistviecher gemopst. Um welche Spezies es sich beim Gemüsedieb genau handelt konnte leider noch nicht ermittelt werden. Ich tippe auf Eichhörnchen, diverse große Vögel kämen auch in Frage. Die Schildkröten und Enten haben wir gleich ausgeschlossen, die kommen wahrscheinlich die Wendeltreppe auf die obere Terrasse nicht hoch.
Ich hoffe ja immer noch, den Dieb in Flagranti zu erwischen. Der klaut nämlich auch mit schöner Regelmäßigkeit unsere heiligen Kirschtomaten der Sorte SUPER SWEET 100. Bisher haben wir noch keine einzige selber gegessen, denn sobald eine rot und reif am Strauch hängt und wir sagen: “morgen wird geerntet”, kommen nachts die Verbrecher und berauben uns. Sauerei!

Kraeutergarten

Der heilige Kräutergarten im umfunktionierten Schuhregal – ‘vertical garden’ nennt man sowas unter Experten.

Kartoffeln

Echte deutsche Kartoffeln! Die Setzlinge hat Muttern ins Land geschmuggelt ;-)

Tomaten

Nicht genug für einen Insalata Caprese :-(

Kraeuter

Die heutige Kräuterausbeute! Man beachte die Frühlingszwiebeln auf der rechten Seite. Mein schlauer Mann meinte, er hätte die wohl “zu weit oben abgeschnitten”. jaja… und dann wundern, dass ich mich lachkrampfend am Boden wälze. Er hat anschließend übrigens die Reste noch ausgegraben…


S(n)hake, Rattle & Roll

August 25, 2011

Welches Thema wäre wohl besser geeignet, um meine Blog-Abstinenz zu beenden? Worum es geht? Genau! Um Erdbeben!

Gestern gab es ja ein größeres an der Ostküste, das einigen Schaden an Gebäuden angerichtet hat, aber bei dem Gott sei Dank kaum jemand verletzt wurde. Ich war ja schon leicht neidisch, weil ich seit einem guten Jahr darauf warte, mal etwas zu spüren. Und prompt gab es dann auch hier am Abend ein Beben. Es hatte zwar lediglich eine Stärke von 3,9, aber da das Epizentrum nur 10 Meilen von unserem Haus entfernt lag, hat es doch ganz schön gerummst. Der Kronleuchter hat auch angefangen zu schaukeln. Gruselig! Wir sind also nun erdbebentechnisch entjungfert. Wegen mir hätte das auch durchaus gereicht. Und was passiert? Heute Vormittag kam gleich der nächste Knaller. Diesmal saß ich auf meinem Bürostuhl und der bewegte sich plötzlich ganz von alleine. Stärke: 3,5. Ich hoffe mal, dass das keine Vorboten von was Größerem waren. Ich habe mich vorsichtshalber gleich mal für die nächste Erdbeben-Schulung beim örtlichen Fire Department angemeldet. Better safe than sorry!

Was gibt es sonst noch neues? Hm… wir leben so vor uns hin. Nichts weltbewegendes (außer, dass sich eben manchmal der Boden bewegt…). Momentan versuchen wir, Amerikaner für europäische Brettspiele zu begeistern (hier ‘Eurogames’ genannt). Ich werde bei Gelegenheit mal davon berichten, ob das von Erfolg gekrönt ist. Maurice sucht außerdem noch nach Schafkopfspielern, aber ich fürchte, das kann er sich abschminken.
Unsere sozialen Kontakte sind natürlich bei weitem noch nicht so umfangreich wie in München. Manchmal nervt das ein bisschen, meistens kommen wir klar.
Noch gleichen wir das sehr schön damit aus, dass wir mehr alleine unternehmen, wandern gehen, ins Kino, auf Flohmärkte, neue Restaurants ausprobieren etc. (wobei sich für letzteres auch immer öfter ein paar Eingeborene finden, die mitkommen… Amis und essen halt).

Besonders das Wandern hat es uns sehr angetan. Hier in der Bay Area gibt es aber auch SO viele Möglichkeiten. 5 Minuten Autofahrt und wir können am Strand meilenweit laufen. 15 Minuten in die andere Richtung und wir können uns durch die Wanderpfade der Oakland Hills schlagen. Noch warte ich auf meine erste Begegnung mit einer Klapperschlange. Muss aber nicht sein. Wobei ich kürzlich gelesen habe, dass größtenteils 18-25jährige alkoholisierte Männer von Klapperschlangen gebissen werden. Das hat mich dann wieder beruhigt ;-)

Ach ja… ich bin mal wieder etwas malad, liege hier so rum und kuriere eine Grippe aus, die mich am Wochenende aus dem Hinterhalt angefallen hat. So eine richtig fiese Kopf-Hals-Gliederschmerzen-Grippe mit Fieber und mieser Laune. Heute war zumindest das Fieber schon mal weg, die Stimme leider gleich mit. Mal schaun, wann die wiederkommt. Ich könnte ja nicht mal schreien, wenn’s wieder bebt (oder mich eine Klapperschlange beisst).


Freiheit!

Juni 9, 2011

my new friend!


Feiern wie ein Kalifornier

Juni 1, 2011

Der Mann gehört jetzt offiziell zur Fraktion der Midlife Crisis-Gefärdeten. Am Sonntag hat er endgültig die Schallmauer durchbrochen und wir haben angemessen feiern müssen.

Schön war es! Aber natürlich kein Vergleich zu den rauschenden Festen in Giesing! Aber wir arbeiten dran. Der große Tisch hat jedenfalls viel Potential und wird hoffentlich noch einige Partys und Dinnergelage sehen.

Maurice' birthday party

Im Übrigen war Sonntag der erste Tag seit längerer Zeit, an dem wir von morgens bis abends strahlenden Sonnenschein hatten und sommerliche Temperaturen herrschten. Der erste und letzte Tag, denn gestern war es schon wieder bedeckt und heute hat es geregnet. Irgendwie alles verkehrt… Hitzewelle in Deutschland und Schnee in Kalifornien. Was soll das denn?

Wir hatten bei der Partyplanung total übersehen, dass das Wochenende ein langes war (am Montag war Memorial Day) und daher waren leider viele Leute unterwegs und konnten nicht dabei sein. Aber dafür war unsere kleine Gruppe um so lustiger.
Wir haben den neuen Gasgrill angeworfen und uns alle kugelrund gefuttert. Als hätten sie sich abgesprochen, hatten die meisten Gäste deutsches Bier dabei, so dass wir jetzt auf geschätzten 50 Flaschen sitzen. Das schreit nach einer neuen Grillparty… wer ist dabei?


Man spricht Deutsch

Mai 17, 2011

Ich finde es ja immer wieder interessant, wie viele Leute hier Deutsch sprechen – oder zumindest so viel Deutsch verstehen, dass sie uns richtig einordnen können. Die meisten Leute, die uns ansprechen, waren irgendwann einmal in Deutschland stationiert oder hatten eine deutsche Großmutter (oder einen deutschen Schäferhund :-) ). Den Vogel hat aber kürzlich ein japanischer Sushi-Meister abgeschossen, bei dem wir es uns an der Bar gemütlich gemacht hatten. Wärend er unser Essen zubereitete belauschte er uns schamlos und erzählte dann von seiner Kindheit in Bremerhafen ‘während des kalten Kriegs’. Sachen gibt’s…


Freiwillige vor!

Mai 5, 2011

Was kann man von einer Poolparty erwarten, bei der man mit den Worten ‘Endlich mal jemand unter 50′ empfangen wird? Hm, ich war mir auch nicht so ganz schlüssig.
Aber letztendlich war es dann doch ein netter Abend an unserem Community-Pool (also dem Pool, den das ganze Viertel hier benutzen kann – sehr schöne Anlage). Und es war auch gar nicht so schlimm, dass das Durchschnittsalter der Anwesenden gefühlte 100 war (ok, leicht übertrieben). In unserer Nachbarschaft geht es eben sehr ruhig und beschaulich zu. Im Übrigen sind die Alten auch gar nicht mal so langweilig – vielleicht weil sie alle alte Hippies sind und ordentlich tief ins Weinglas schauten, interessante Geschichten zu erzählen hatten und uns mit Informationen über Alameda und die East Bay zugeschüttet haben. Es hätte mich auch gar nicht weiter überrascht, wenn die himmlischen Chocolate-Chip-Cookies auf dem Buffet mit ‘Kräutern’ gestreckt gewesen wären…

Nun sind sie uns auf den Fersen, dass wir bei einem der Nachbarschafts-Komitees einsteigen. Da geht es hauptsächlich um Dinge, die die Anlage angehen. Die Lagune, die Gärten, den Pool. Aber auch so interessante Sachen wie ein Emergency Preparedness Committee sind dabei. Ich wollte mich ja schon immer mal darüber informieren, was man im Falle eines Erdbebens machen sollte.
Na, jedenfalls dürstet die Nachbarschaft nach frischem Blut und ich habe schon mehrere Erinnerungs-E-Mails bekommen, wir sollen es uns doch mal überlegen. Werden wir dann wohl tun…

Die Begeisterung hält sich allerdings bei mir noch in Grenzen, ich habe nämlich eigentlich eine andere, sehr viel interessantere Möglichkeit gefunden, mich nützlich zu machen.
Vorgestern war ich mit einer Freundin, die bei sehr vielen Organisationen als Freiwillige mithilft, bei der Alameda Food Bank und habe dort ein paar Stunden lang Essen an Bedürftige ausgeteilt. Das hat SEHR viel Spaß gemacht. Momentan sind die leider gut mit Freiwilligen versorgt, aber sobald jemand abspringt, kann ich dort dauerhaft einsteigen und ein Mal pro Woche mithelfen.


Reif für die Insel

März 16, 2011

+++ Super-Sonder-Update +++ Umzug abgeschlossen +++ Immer noch keine Möbel +++

Unglaublich aber wahr, wir wohnen nun in ‘unserem’ Haus. Auf der Insel. Und diese Insel heißt Alameda. Ein beschauliches Eiland an der Bay, direkt gegenüber von San Francisco. Mit Oakland durch einen Tunnel und zwei Brücken verbunden. Hübsch ist es hier. Sehr beschaulich, ein bissl spießig, aber dafür relativ sicher. Ich muss sagen, das haben wir fein gemacht. Die Miete ist auch ok für die Größe und die Lage der ‘Burg’. Der Burggraben wird von allerlei Getier (i.e. Enten und Schildkröten) bevölkert und der lustige Güterzug Amtrak-Zug im nahen Containerhafen von Oakland spielt uns regelmässig eine kleine Nachtmusik. Wir sind angekommen!

Alles hat irgendwie gut geklappt. Die Vermieterin hat auf unser Drängen hin den größten Teil des Hauses neu streichen lassen (schlammbraune Zimmer machen mich so depressiv!), der Umzug, wenn man ihn denn so nennen darf lief reibungslos innerhalb eines Nachmittages ab. Die wichtigsten Möbel haben wir auch schon. Also einen anständigen Schreibtisch für mich und ein Set Gartenmöbel, das wir derzeit noch als Esszimmergarnitur nutzen. Der Container kommt auch schon am 21. April an (angeblich!), das heißt nur noch 5 Wochen auf der Luftmatratze schlafen, hurra!
Ich versuche immer noch verzweifelt, den üblen Geruch aus den diversen begehbaren Kleiderschränken und aus den Kücheschränken raus zu bekommen. (Danke für den Tipp mit dem Essig, lieber Schwiegervater. Es stinkt leider immer noch! Ich versuche es jetzt dann mal mit sündteurer Aktivkohle)

our house

Blick vom Wohnbereich nach oben zum “Loft”. Das soll mal Maurice’ Zimmer/das Gästezimmer werden – wenn wir Möbel haben.

our house

Der Bruggraben von der unteren Terrasse aus betrachtet (ja, wir haben zwei Terrassen… *seufz*)

Leider ist das Wetter gerade nicht so der Hit. Ich befürchte, es regnet sich langsam ein. Meine Eltern, die ja ursprünglich eine dreiwöchige Reise durch den Wilden Westen geplant hatten, sind nach einer Woche wieder nach Nordkalifornien zurückgekehrt. Vier Meter Schnee in Nevada und geschlossene Pässe hatten sie sich dann doch nicht vorgestellt. Jetzt bewohnen sie bis zu Ihrer Abreise Ende des Monats ein nettes viktorianisches Häuschen auf ‘unserer’ Insel und ich glaube, es gefällt ihnen ganz gut.


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