Neujahrs-Update

Januar 1, 2010

Die Neuigkeiten sind… dass es keine Neuigkeiten gibt.
Aber ich sehe schon, ich muss hier mal wieder aufräumen… vielleicht ein neues Outfit und mal die Linklisten durcharbeiten etc.
Perfekter Job für den Neujahrstag, wenn die guten Vorsätze noch frisch sind!

Noch gibt es also leider keine Neuigkeiten bzgl Umzug. Der Mann sucht noch nach einem Job. Aber sobald er einen hat kann es natürlich dann rasend schnell gehen. Keep your fingers crossed, guys!

Zur Überbrückung habe ich dann ‘schon’ mal die Bilder vom Berlin- und Chicago-Trip bei Flickr raufgeladen. Ist ja auch erst ein Vierteljahr her. Viel Spaß beim ansehen!


Gestatten, Herr und Frau Immigrant

September 26, 2009

Weil es schon Beschwerden wegen mangelnden Blogeinträgen gab: wir sind gut angekommen!

Mit den Visa-Formalitäten hat am Tag unserer Ankunft alles wunderbar geklappt, wir sollten die Greencards in wenigen Monaten in Händen halten. Bis dahin reicht das Visum im Reisepass aus, um hier zu leben und zu arbeiten.

Am Donnerstag kam Besuch aus New York, meine Freundin Min Hee ist bis Sonntag Früh hier, daher geben wir uns zur Zeit die volle Touri-Breitseite. Gestern Sightseeing im und um den Millenium Park und abends for free ins Chicago Art Institute, heute eine Tour mit einem Chicago Greeter durch die Viertel Old Town (der ersten deutschen Siedlung hier) und Gold Coast und abends noch Theater in Lincoln Park. Es ist mächstig was los!
Morgen sind Touren durch Chinatown, Bucktown und Wicker Park geplant und am Sonntag wird entspannt. Ich melde mich nächste Woche nochmal.

(Wir haben übrigens auch schon unseren ersten Ausflug ins feindliche Gang-Land hinter uns. Gleich am ersten Tag und total unbedarft. War natürlich Maurice’ Schuld! ;-) )


Wir Kinder vom Tiergarten

September 9, 2009

Mann, so richtig hautnah erlebt habe ich Berlin tatsächlich zuletzt vor 20 Jahren! Im Herbst 1989 auf einer Klassenfahrt der 10. Klasse meines Gymnasiums. Toll war das damals mit 16 in Kreuzberg… fast ohne erwachsene Aufsicht durch Berlin zu ziehen, alles so groß und dreckig und gruselig schön. Wir hatten natürlich Wir Kinder vom Bahnhof Zoo gelesen und waren dementsprechend beeindruckt.

Dann kam der Mauerfall und ich war eine ganze Weile nicht mehr hier, Ende der 90er nur noch beruflich, tageweise während der New-Economy-Zeit. Mal schnell nen Flieger nach Berlin genommen, mit den Agenturfuzzis konferiert, wieder nach hause. Maximal eine Nacht und russisch Essen gehen am Prenzlauer Berg – mit ostdeutschen Programmierern.

Und nun? Mit Mann und Laptop(s) am Tiergarten. Schön, anders. Heute nach Ankunft in Tegel haben wir uns wegen des S-Bahn-Chaos erstmal ein Taxi genommen. Frei nach ‘Ich will nicht nach Dachau’ hat uns der orientalische Taxler quer durch die Stadt kutschiert, bis wir dann gemerkt haben, dass wir da gar nicht hin wollten. Immerhin eine schöne Sightseeing-Tour durchs Konsulatsviertel :-)
Die Unterkunft ist toll und sehr relaxt. Beim Anblick des 30 qm-Megazimmers mit geschätzten 4-5 Metern Deckenhöhe wollte ich erstmal gleich nach Berlin ziehen. Der Vermieter winkte aber ab. Er hätte sich auch erst einige Jahr ‘hochdienen’ müssen, bis er so eine Wohnung ergattern konnte. Also nicht alles in Berlin ist groß, schön und bezahlbar.

Monbijoupark Berlin

Spreepromenade am Monbijoupark mit Fernsehturm.


U-Bahn? Ü-Bahn!

Juni 24, 2008

Der höchste Punkt im New Yorker U-Bahn System befindet sich an der Station Smith/9th Street in Brooklyn. Der Bahnsteig liegt ca. 27 Meter über Straßenlevel. Daher ist auch die Aussicht besonders schön!


Die Welt ist klein

Juni 14, 2008

Letzte Woche habe ich einen ganzen ‘lazy afternoon’ mit meinem alten Freund Mark im Central Park verbracht. Er war die Woche über mit seiner Frau in New Jersey bei deren Eltern zu Besuch und kam für einen Tag rüber nach Manhattan, um mal wieder ins Met zu gehen und sich mit Freunden zu treffen. Eigentlich wollte ich die beiden in New Jersey besuchen, was dann aber doch nicht so geklappt hat, hauptsächlich weil ich geschwächelt habe.

Na, jedenfalls trafen wir uns Broadway und 96th St, gleich um die Ecke von meiner alten Wohnung, in der ich letztes Jahr gehaust hatte. War schön, mal wieder die alte Nachbarschaft zu sehen. Und ich habe mir geschworen, wenn jemals wieder NYC für länger, dann unbedingt wieder in die Upper West Side. Ich liebe dieses Viertel!

Zum Treffpunkt wurde er noch von seinem ‘Lunch-Date’ Jamie begleitet, einem eingeborenen Upper West Sider, der aber auch lange Zeit in Los Angeles gelebt hat. Lustigerweise kamen wir drauf, dass ich eben diesen Jamie bereits vor über 15 Jahren bei einer Neighborhood Watch in Marks altem Viertel in Hollywood kennengelernt hatte. Wie gesagt: die Welt ist klein.

Im Laufe des Nachmittags haben Mark und ich dann zwei mal den Central Park durchquert und einmal das Reservoir umrundet. Dazwischen kleinere Pausen auf schattigen Parkbänken und Unterhaltungen über vergangene Zeiten (Weißt Du noch damals in Florenz? Du und Deine beiden Freunde haben während eines Abendessens 18 Zigaretten geraucht. Ich habe mitgezählt! oder: Weißt Du noch, als ich Dich das erste mal in LA besucht habe? Da hatte ich Dir eine Flasche Wein mitgebracht und Du warst entsetzt, weil Du ganz strikter Antialkoholiker warst? – Mittlerweile rauche ich nicht mehr, dafür trinkt er gerne mal ein Gläschen), unsere Leben, unsere Liebsten…

Alte Freunde sind was wunderbares.


Wohnungssuche

Mai 31, 2008

Ja, ich suche mal wieder. So toll kann das Haus gar nicht sein, dass ich nicht doch noch was auszusetzen hätte…
Mit meiner Kündigungsfrist von zwei Tagen bin ich ja recht flexibel und so kann ich mich gemütlich nach was neuem umsehen. Durch die immer wieder auftretenden Internetausfälle (das ist jetzt gottseidank besser) und den brutalen Baulärm tagsüber in der Wohnung (das leider nicht), komme ich viel zu wenig zum arbeiten. Das zerrt an den Nerven und ich denke, ich wäre in einem anderen Viertel sehr viel glücklicher und weniger genervt. Goodbye Saftbar…

Gestern habe ich wieder mal gemerkt, dass ich doch eher ein Uptown- als ein Downtown-Girl bin. Freitags zwischen 18 und 21 Uhr ist im Whitney Museum an der Upper East Side ‘pay what you like’-Abend. Man kann dann also einen Dollar hinlegen und kommt trotzdem rein. Ich war etwas früh dran und hatte so noch Zeit für einen kleinen Spaziergang im Central Park. Hach, das war ein so heimisches Gefühl, schwer zu beschreiben. Ich setzte mich auf eine Parkbank und beobachtete das Treiben um mich herum. Die Vögel zwitscherten, sonst waren kaum Geräusche zu hören. Himmlisch.

Auf einer Bank schräg gegenüber saß ein altes Pärchen, er las ihr aus einem Buch vor, zwei Gehhilfen lehnten am Zaun, dann fing der Mann mit den Piercings, der karierten Mütze und der Ziehharmonika an, französische Chansons zu spielen. Das ziehe ich den Kaugummi kauenden Touris und meinem Super-Highway hier in Downtown allemal vor…

Schlange vor dem Whitney, 5 vor 6…


Aufregung!

Mai 22, 2008

Ach, ich halte es jetzt nicht mehr aus und muss meine Freude teilen. Will sagen: mit noch mehr Leuten teilen, als mit denen, die ich in den letzten Tagen schon angemailt und angerufen habe :-)

Erklärung in den Kommentaren.


Ich arbeite!

Mai 16, 2007

Ich weiß… es hört sich so an, als würde ich mich nur vergnügen. Fakt ist aber, dass ich sehr wohl arbeite. Ich spare aber zur Zeit ein bisschen am Schlaf. Das muss besser werden.

Heute Abend ist das langersehnte They Might be Giants Konzert in Joe’s Pub. Ich habe ja leider erst Karten für den Gig um 23:30 Uhr bekommen, daher vorher noch Abendessen im Dojo’s West. Sieht so aus, als würde das heute Nacht mit dem Schlafen wieder nix. Dammit!


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