Spirituelles

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Falls es jemanden interessiert: ich habe jetzt den 1. Reiki-Grad. Ich werde also nach meiner Rückkehr Versuchsobjekte zum Üben brauchen. Ihr könnt Euch ja schon mal anmelden.

Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich vor meiner Abreise auch noch den 2. Grad machen. Meine Meisterin und meine Reiki-Gruppe im CRS (Center for Remembering and Sharing) sind so toll, dass ich mich kaum von Ihnen trennen kann. Auf jeden Fall eine tolle und einmalige Erfahrung, für die ich unheimlich dankbar bin.

Und nein, ich werde jetzt nicht plötzlich zur Esoterik-Tante, aber ich wollte mehr aus dieser Stadt mitnehmen, als ’nur‘ neue Freunde, tolle Bilder im Kopf, und ungewöhnliche Rezeptideen.

(Edit: unglaublich, wie oft man das Wort ‚toll‘ in einem so kurzen Eintrag verwenden kann…)

Lahme Ente

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Ich habe das Gerippe einer ganzen Ente im Kühlschrank. Das irritiert mich ein bisschen. So mit Hals und Kopf und allem. Und das kam so…

Momentan sind Robert und Stefan in New York. Robert aus München, Stefan aus South Carolina (aber eigentlich auch aus München). Auf jeden Fall eine ideale Gelegenheit für mich, mal die Restaurantempfehlungen meiner eingeborenen Freunde auszutesten.
So hatte ich die beiden am Samstag also ins Uncle Vanya gezerrt (ok, der Tipp kam von Patrick, aber der ist ja quasi auch fast schon ein Eingeborener. Sehr leckere Pelmeni übrigens, danke Schnuckel ;-)), gestern war dann der unvermeidliche Zug durch Chinatown dran. Besser gesagt von Chinatown durch Little Italy (wo ich mich auf dem Vatertags-Straßenfest sofort nach Rom zurückversetzt fühlte) zurück nach Chinatown.

Ein New Yorker Freund hatte mir als ‚Geheimtipp‘ das Peking Duck House empfohlen. So geheim scheint das aber nicht mehr zu sein, denn die Schlange war lang. Erfreulicherweise war aber die Wartezeit erstaunlich kurz und nach 5 Minuten hatten wir einen Tisch. Ziemlich nahe am Eingang zwar und für Stefan teilweise unbequem wegen der arroganten A… am Nebentisch, aber immerhin ein Tisch. Der Service war nicht so der Hit, aber die Pekingente ein Traum. Sie wurde im Ganzen serviert und dann vor unseren Augen in mundgerechte Stücke zerlegt, die wir dann wiederum mit brauner Sauce, Frühlingszwiebeln und Gurken in einen Reispfannkuchen einwickelten und verspeisten. Jedenfalls hatte mir mein Tippgeber geraten, den Ober nach den ‚Bones‘ zu fragen, da die Zerlegung am Tisch meistens recht großzügig verläuft und am Entengerippe noch jede Menge Fleisch und die besonders leckere Haut zurückbleibt, die man noch für ein prima Gericht am nächsten Tag verwenden kann. Für Entensuppe zum Beispiel.

Jetzt habe ich also die Bones im Kühlschrank. Ich habe einen kurzen Blick in die Tüte riskiert und wurde von einem Entenkopf angestarrt. Ääääääh… ich glaube, ich mag heute nicht nochmal Ente. Die Knochen werde ich meinem philippinischen Mitbewohner anbieten, der ist da eher pragmatisch.

Der Pekingentenmeister:

peking duck