Pleiten, Pech und Pannen

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Ich bin gnadenlos hintendran mit den Blogeinträgen, aber das war ja zu erwarten. Jedenfalls haben wir immer noch Spaß, auch wenn ich konditionsmässig langsam einknicke. Auch das war zu erwarten…

Am Montag hatten wir also den in der Headline angekündigte Pleitentag. Zumindest teilweise.

Geplant hatten wir, uns für Tickets für Shakespeare in the Park anzustellen. Das ist eine kostenlose Theaterveranstaltung, die jedes Jahr ca. einen Monat lang (Juni/Juli) an sechs Abenden pro Woche im Delacourt Theater im Central Park stattfindet. Normalerweise ist montags keine Vorstellung, aber da wir ja Independence Week haben und die ganze Stadt hyperaktiv ist, ist diese Woche alles anders. Sogar die Museen öffnen an den Tagen, an denen sie normalerweise geschlossen sind.
Wir wollten also Karten haben. Ab 13 Uhr werden die an Vorstellungstagen ausgegeben und man sollte so früh wie möglich am Theater sein. Meine ehemalige Vermieterin war in letzter Minute abgesprungen („11 a.m. is too late to get in line, believe me“) und als wir im Central Park ankamen, fühlten wir uns von den Wartenden fast schon ausgelacht. Die ersten hatten es sich bereits um 6 Uhr morgens nach Öffnung des Parks mit Isomatten, Campingstühlen und Kühltaschen vor dem Theater bequem gemacht:

standing in line

Als Plan B musste dann eine Fahrt mit der Circle Line rund um Manhatten herhalten. Die 3-stündige Bootsfahrt hat mich für das verpasste Theaterstück auch mehr als entschädigt.

Abends waren wir dann mit einer Freundin zur nächsten kostenlosen Veranstaltung verabredet: zum Bryant Park Summer Film Festival. Auf dem Plan stand Paper Moon. Wir ließen uns das Abendessen bei einem Thai in der Restaurant Row (ein Block mit 31 Restaurants nahe Times Square) schmecken und schlenderten danach mit Decke bewaffnet langsam Richtung Park. Erwartet hat uns dann dieses Bild:

movie night in bryant park

Irgendwie hatten wir keine Lust, uns irgendwo dazwischen zu klemmen und gingen zurück zum Times Square ins größte Multiplex-Kino New Yorks. Besser als nix.

Die Moral von der Geschichte: in New York muss man verdammt früh aufstehen, wenn man was umsonst haben will.

P.S.: die Touristen nerven!

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