Goodbye Castro, hello Bernal Heights

Standard

Da hat man sich kaum an die nackten Männer auf der Straße gewöhnt, schon wird wieder umgezogen.

Wir hatten mal wieder Glück und sind in einem sehr netten Viertel gelandet. Das ‚Heights‘ verrät es ja eigentlich schon: wieder mal ein Berg. Aber egal, die Verkehrsanbindung ist einigermaßen und wenn man absteigt (vom Berg, nicht vom Pferd), ist man innerhalb von 10 Minuten in einem der interessantesten ethnischen Viertel der Stadt, dem Mission District, einem Viertel voll bunter Wandgemälde, kleiner mexikanischer Lebensmittelläden und Burritodüften.

Und wenn man in die andere Richtung, weiter rauf auf den Berg geht, kommt man auf den Bernal Hill, von dem aus man einen super Blick über die Stadt hat.
Es lässt sich hier also leben…
Unsere Vermieterin ist ein Vierteljahr mit Ärzte ohne Grenzen in Afrika unterwegs, wir können also bis Januar bleiben, juhuuu!

(Das mit den nackten Männern ist übrigens kein Scherz, das kann einem im Castro öfter mal passieren. Besonders wenn es warm ist, befreit sich so mancher hübsche und weniger hübsche Jüngling zumindest seiner Oberbekleidung. Aber auch ältere Semester sind nicht scheu: mir ist beim Verlassen des Postoffice mal ein Herr mittleren Alters mit Rauschebart, Turnschuhen und Rucksack begegnet. Sonst hatte er nichts an. Aber freundlich gegrüßt hat er immerhin…)