Reif für die Insel

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+++ Super-Sonder-Update +++ Umzug abgeschlossen +++ Immer noch keine Möbel +++

Unglaublich aber wahr, wir wohnen nun in ‚unserem‘ Haus. Auf der Insel. Und diese Insel heißt Alameda. Ein beschauliches Eiland an der Bay, direkt gegenüber von San Francisco. Mit Oakland durch einen Tunnel und zwei Brücken verbunden. Hübsch ist es hier. Sehr beschaulich, ein bissl spießig, aber dafür relativ sicher. Ich muss sagen, das haben wir fein gemacht. Die Miete ist auch ok für die Größe und die Lage der ‚Burg‘. Der Burggraben wird von allerlei Getier (i.e. Enten und Schildkröten) bevölkert und der lustige Güterzug Amtrak-Zug im nahen Containerhafen von Oakland spielt uns regelmässig eine kleine Nachtmusik. Wir sind angekommen!

Alles hat irgendwie gut geklappt. Die Vermieterin hat auf unser Drängen hin den größten Teil des Hauses neu streichen lassen (schlammbraune Zimmer machen mich so depressiv!), der Umzug, wenn man ihn denn so nennen darf lief reibungslos innerhalb eines Nachmittages ab. Die wichtigsten Möbel haben wir auch schon. Also einen anständigen Schreibtisch für mich und ein Set Gartenmöbel, das wir derzeit noch als Esszimmergarnitur nutzen. Der Container kommt auch schon am 21. April an (angeblich!), das heißt nur noch 5 Wochen auf der Luftmatratze schlafen, hurra!
Ich versuche immer noch verzweifelt, den üblen Geruch aus den diversen begehbaren Kleiderschränken und aus den Kücheschränken raus zu bekommen. (Danke für den Tipp mit dem Essig, lieber Schwiegervater. Es stinkt leider immer noch! Ich versuche es jetzt dann mal mit sündteurer Aktivkohle)

our house

Blick vom Wohnbereich nach oben zum „Loft“. Das soll mal Maurice‘ Zimmer/das Gästezimmer werden – wenn wir Möbel haben.

our house

Der Bruggraben von der unteren Terrasse aus betrachtet (ja, wir haben zwei Terrassen… *seufz*)

Leider ist das Wetter gerade nicht so der Hit. Ich befürchte, es regnet sich langsam ein. Meine Eltern, die ja ursprünglich eine dreiwöchige Reise durch den Wilden Westen geplant hatten, sind nach einer Woche wieder nach Nordkalifornien zurückgekehrt. Vier Meter Schnee in Nevada und geschlossene Pässe hatten sie sich dann doch nicht vorgestellt. Jetzt bewohnen sie bis zu Ihrer Abreise Ende des Monats ein nettes viktorianisches Häuschen auf ‚unserer‘ Insel und ich glaube, es gefällt ihnen ganz gut.