The world as we know it

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Wow, es ist schon November, wo ist nur die Zeit geblieben???

Einiges ist in diesen letzten Wochen los gewesen, der Großteil davon ist schon gar nicht mehr wahr…
Aber wenn es Euch interessiert (und auch, damit ich mal was habe, was ich meinen Enkeln zeigen kann), schreibe ich mal ein bisschen auf, was wir so getrieben haben seit dem letzten Blog-Eintrag und setze auch ein paar Bilder rein.

Ende September/Anfang Oktober hatten wir jede Menge Besuch aus bayerischen Landen. Erst zwei junge Weltenbummler (wißt Ihr, wann man sich spätestens arschalt fühlt? Wenn die KINDER von Freunden auf Weltreise sind und einen besuchen kommen. DIE KINDER!), dann unsere nur marginal älteren Schnuckels Rosy und Patrick. Schön war’s. Ihr dürft alle wieder kommen! Wir haben wieder jede Menge Tourikram gemacht und uns köstlich amüsiert, z. B. auf der Folsom Street Fair (Videomaterial kann unter meinem letztjährigen Eintrag eingesehen werden, anders war es dieses Jahr auch nicht) und an den nebligen Pazifikküsten nördlich von San Francisco. Trotzdem ist das Abschied nehmen immer wieder etwas bittersüß.

Muir Beach lookout

Im Oktober haben Maurice und ich dann noch einen romantischen Kurztrip nach Monterey unternommen. Das Wochenende war hervorragend gewählt. Super Wetter, traumhaft schöne Aussichten auf dem 17-Mile-Drive entlang der Küste zwischen Monterey und Carmel und erträglich viele Besucher im Monterey Bay Aquarium.

Wir haben beeindruckende Strände gesehen…

17 mile drive

…einen wundervollen Sonnenuntergang…

Sunset in Monterey

… und haben uns auch mal nen Ast gelacht…

Alexa and Maurice

Optisch der Oberhammer war dann allerdings doch das Aquarium:

Monterey Aquarium

Monterey Aquarium

Monterey Aquarium

Monterey Aquarium

Da fahren wir mal wieder hin!

Und nun? Nun hat uns der dröge Arbeitsalltag wieder. Wobei mein Alltag etwas durch einen neuen Job aufgelockert wird, in dem ich noch bis Ende November/Anfang Dezember schuften werde. Ich arbeite nämlich drei Tage pro Woche bei einem Kunden vor Ort in Sunnyvale und teste dort hochkomplizierte Software. Ein Traum! Leider bedeutet das eine Pendelzeit von eineinhalb bis zwei Stunden. Einfach. Aber alleine die freundlichen Gespräche in der Kaffeeküche machen das schon wieder wett. Kollegen können was nettes sein, besonders, wenn die ganze Sache absehbar ist.

Von Halloween (warum will ich eigentlich immer Helloween schreiben? Hello?) Ende Oktober haben wir hier nicht viel mitbekommen, wir wohnen halt doch eher in einer Rentnersiedlung. Dieses Jahr haben wir uns wenigstens zurückgehalten und keine Süßigkeiten gekauft. Eigentlich sollte man ja gerüstet sein für den Fall, dass  man überraschend von gruselig verkleideten Kindern heimgesucht wird. Aber wir waren stand- und heldenhaft! Letztes Jahr in Bernal Heights kam nämlich auch keiner und wir mussten all die Schokolade selber essen.
Aber immerhin wissen wir, dass es im fernen Landshut einen gibt, der ganz viel Spaß hatte! (Lieber Leander, wir wünschen Dir alles, alles Gute! Lass die Faxen sein und komm bald wieder auf die Beine! Wir denken ganz oft an Dich und Deinen Anhang!)

Und endlich, endlich nach wer weiß wie vielen Wochen schlafe ich auch wieder ohne Rückenschmerzen. Nachdem der Bettrahmen nach der Ankunft ja leichte Schäden erlitten hatte, ging vor ein paar Wochen dann plötzlich meine Matratze aus dem Leim. Und nun finde mal in Amerika eine Matratze mit deutschen Maßen. Unmöglich! Gottseidank haben wir dann nach vielem hin und her hier auf der Insel einen Laden gefunden, der uns eine Maßanfertigung machen konnte. Für nur 50 Dollar Aufpreis wurde uns eine Standard-Matratze entsprechend beschnitten und nun schlafe ich wieder wie ein Murmeltier. Hurra!

Sonst genießen wir einfach unsere Zeit, wenn wir nicht arbeiten. Maurice, die alte Spielratz hat eine Menge Kumpels, mit denen er Brettspiele spielt, ich bin auch manchmal dabei. Wir gehen eifrig ins Fitnessstudio (es macht sogar Spaß. Manchmal…) und wenn das Wetter schön ist machen wir Spaziergänge am Meer oder gehen in den umliegenden Hügeln „Bergsteigen“.

Alameda

(Jaja, das ist weder ein Meer noch ein  Berg noch ein Hügel, aber ein sehr schnuckliger Park inklusive Steg in unserer Nähe)

Ja und dann sind da auch immer mal wieder diese schicken kleinen Erdbeben. Heute hatten wir mal wieder eines mit der Stärke 3,2. Die letzten waren etwas stärker, eins sogar bei 4,0. Insgesamt habe ich jetzt 5 Erdbeben hier miterlebt. Alle nur klein und nicht mehr als ein Ruckeln und ein kurzer Schreck. Ich bin nicht besonders scharf drauf, etwas größeres zu erleben, mir rutscht ja schon bei sowas das Herz in die Hose.

Bisher hatten wir übrigens den ganzen Herbst über super Wetter mit Temperaturen bis in die oberen 20er. Und heute hat der Regen angefangen. Böse Zungen behaupten, der würde jetzt nicht mehr aufhören bis März. Na, wir werden sehen…

5 Gedanken zu “The world as we know it

  1. claudia

    Hi Süße, immer wieder schön, Dich zu lesen.. Brav weiterschreiben! Ein kleiner Hinweis an die Übersetzerin in Dir von einem ehemaligen Fischkopp: es heißt „dröge“ (und kommt keinesfalls von „Trögen“ oder anderen Gefäßen😉 ) und trifft außerdem ja auch gar nicht zu, Euer Leben klingt doch traumhaft!

    Liebesgrüsse aus Bayern

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  2. Marzinho

    Wunderwunderschöne Bilder, schön euch wiedermal zu sehen und ich muss sagen ihr seht gut aus, entspannt und frisch wie Anfang 20. Weiter so und viel Spass, dann kommen auch die Urenkel in den Genuss von schönen Geschichten.

    Liebe Grüße

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