Ganz super Bowlen

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Nein, der Superbowl hat natürlich nix mit Bowling zu tun. Ja, Football-Kucken ist wirklich so langweilig wie es aussieht. Wobei, letztere Aussage muss ich gleich wieder revidieren. Denn der diesjährige Superbowl war eigentlich nur in der ersten Halbzeit langweilig, als die Baltimore Ravens so haushoch in Führung lagen, dass die 49ers aus San Francisco ziemlich blöde aus der Wäsche schauten und ihnen keiner mehr den Hauch einer Chance gab. Soweit ich mich erinnern kann, stand es vor der Halbzeit-Show (Beyoncé mit ziemlich wenig an) 28:6 für die Ravens…

Wir waren zur Superbowl-Fete bei Freunden eingeladen und machten vorher noch einen kurzen Stop bei einem 7/11. Kurz nach dem Anpfiff prophezeite mir der Mann hinter der Theke bereits, dass die 49er am Verlieren seien. Auf meinen Hinweis hin, dass ja noch nicht einmal 10 Minuten gespielt wurden, meinte er, das sei ihm egal, er habe das im Gefühl und läge nie daneben.
Naja, im Endeffekt hatte er natürlich Recht. Aber wer sich das Endergebnis von 34:31 anschaut, kann sich vorstellen, wie spannend die zweite Halbzeit dann doch noch wurde.

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Aber eigentlich – und das bestätigten mir auch alle sogenannten Football-Fans in meinem Bekanntenkreis, geht es beim Superbowl sowieso – wie in so vielen Situationen im amerikanischen Alltag – ums Essen. Vorzugsweise um Chicken Wings und Pizza. Und um die Werbeclips während des Spiels (die Unternehmen, die zu dieser Prime Time werben, blechen sage und schreibe $4Mio pro Minute Werbezeit!). Und natürlich um die Halbzeit-Show. Letztes Jahr schwenkte Madonna Ihren nicht mehr ganz so frischen Allerwertesten, dieses Jahr war Beyoncé dran. Ich fand es eher langweilig, aber ich gehöre ja nicht zur Zielgruppe.

Ich bin ja eher Angehörige der Muttergefühlgeplagten *hust* Enddreißigerinnen, die DAS hier jeder Halbzeitshow vorzieht:

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So und jetzt habe ich in diesem Blogbeitrag durchwegs Super Bowl falsch geschrieben. SUPER BOWL. Zwei Wörter. Dummy!

P.S.: die beiden jungen Männer heißen Isaac (6 Monate) und Joey (2 Wochen) und sind unsere neuen Kuschelpartner bei langweiligen Football-Spielen. Joey übt schon fleißig Gangzeichen, denn er wohnt in Hayward. (Der alte heißt Maurice, aber den kennen wir ja schon).
Die rundliche Dame im Hintergrund ist übrigens Darcy, die uns in zwei Monaten den nächsten Spielgefährten liefert…

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